Welche Gase gibt es eigentlich?

Die Anzahl der bestehenden Gase ist lang. Zu den bekanntesten Gasen gehören Sauerstoff, Kohlendioxid, Wasserstoff oder Methan. Gefährlich für die menschliche Gesundheit wird es, wenn giftige Gase entstehen, wie beispielsweise Kohlenmonoxid bei Bränden. Sämtliche Bestandteile von Rauchgas sind massiv gesundheitsschädlich – viel zu oft wird in den Medien über Rauchvergiftungen berichtet, die durch eine Inhalation der im Brandbereich enthaltenen gesundheitsschädlichen Gasen entstehen. In der Regel sterben Menschen beim Ausbruch eines Brandes nicht durch Flammeneinwirkung, sondern erleiden eine tödliche Kohlenmonoxid-Vergiftung. Aber auch  flüchtige organische Verbindungen, wie Toluol, Formaldehyd, und Azeton, welche die Hauptbestandteile von VOCs bilden, gelten als gesundheitsgefährdend.

Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität

Grundsätzlich ist es egal ob Schadstoffe, Wärme oder Feuchtigkeit den Wohnraum belasten, die einzig gute Methode die „dicke“ Luft gegen „gute“ Luft auszutauschen ist das Lüften. In den meisten Fällen ist davon auszugehen, dass die Luftqualität draußen besser ist als in einem abgeriegelten Raum. Die Regel der Wohnbelüftung besagt, dass für eine gute Luftqualität die Raumluft am besten einmal pro Stunde komplett, mindestens aber zur Hälfte ausgetauscht werden sollte. In älteren Gebäuden reichen meist schon undichte Stellen an den Fenstern und Mauerwerk für diesen Luftaustausch. In modernen, dichten Gebäuden muss dagegen aktiv gelüftet werden.

Für die Messung und Auswertung der Raumluftbelastung in Gebäuden empfiehlt sich der Einsatz von Gassensoren. In Verbindung mit einem Klimasteuergerät lässt sich beispielsweise eine Belüftungsteuerung für Arbeitsräume realisieren, die automatisch auf Schadstoff- und Geruchsbelästigungen reagiert. Diese Vorgehensweise wirkt sich nicht nur auf das Wohlbefinden der im Raum anwesenden Personen, sondern auch auf die Energiebilanz der verwendeten Klimageräte positiv aus.

Kompakte Sensoren für Gas, Feuchtigkeit und Temperatur und Staub

Mit den Gassensoren TGS8101, CDM7160 von Figaro Engineering sowie Partikelsensoren von Audiowell führt Unitronic aktuell die passenden Lösungen für die Messung und Auswertung von  Raumluftqualität im Portfolio. Der ultrakompakte Sensor TGS8101 detektiert neben Temperatur- und Luftfeuchtewerten auch die VOCs. Somit eignet sich das neue Modul nicht nur für das Gebäudemanagement, sondern ebenso für die intelligente Heimautomation. Das Produkt verfügt über einen integrierten Mixed-Signal-ASIC, der über digitale serielle Schnittstellen (SPI, I2C) Messinformationen liefert. Das von Figaro entwickelte Sensormodul CDM7160 misst CO2 und verfügt über zwei integrierte Detektorelemente, von denen eines als Referenzkanal fungiert. Durch dieses Verfahren sind mit dem System auch langzeitstabile Absolutmessungen möglich. Um den Staub detektieren zu können, gibt es ebenfalls die richtige Lösung, wie das Partikelsensor-Modul DL0001, das feine Partikel wie Hausstaub, Pollen, Keime, Staubmilben und Zigarettenrauch erkennt. Es zeichnet sich durch seine  kompakte Größe, die langfristige Zuverlässigkeit sowie die einfache Instandhaltung aus. Die auf Laser basierte Technologie erlaubt die Messung der Konzentration von Schwebstoffen in der Luft mit verschiedenen Größen, einschließlich PM2.5.

Benötigen auch Sie Unterstützung bei der Detektion von gefährlichen Gasen? Bitte kontaktieren Sie uns – wir helfen gerne weiter!

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